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Welche Neuigkeiten aus der Welt der ganzheitlichen Gesundheit gibt es diesen Monat? Die Vorschau:
  • Somatic Healing Arts: Haptic Gamma Embodiment mit Marcelo Muniz – dreiteilige Workshop-Reihe zu Raum, Präsenz und Selbstregulierung

  • Music For Life OpenAir: Drei Tage Musik, Yoga, Tanz, Zeremonien und Workshops inmitten der Natur am Pfäffikersee

  • Power-Seminare: Ausbildung in Autogenem Training – fundierte Fachkompetenz und intensives Praxistraining für die therapeutische Arbeit

  • Engel-Tofu: Schweizer Tofu-Handwerk seit 1981 – Knospe-zertifizierte Spezialitäten mit besten Zutaten, einmaliger Textur und tollem Aroma

  • Patientenwille.ch: Patientenverfügung einfach online erstellen und sicher hinterlegen – für Klarheit und schnellen Zugriff im Ernstfall

  • FIMS Medizin: Fundierte Einführung in die Mikronährstofftherapie vom gemeinnützigen Verein FIMS mit Dr. med. Heinz Lüscher für deine Praxis

Liebe Praktizierende, liebe Gesundheitsinteressierte

Für den September möchten wir eine Geschichte mit dir teilen, die uns eindrücklich an eine lebenswichtige Qualität in unserem Miteinander erinnert hat. Es ist eine Qualität, die im Trubel des Alltags so oft «Wichtigerem» weichen muss und doch fundamental entscheidend für den Verlauf unseres und anderer Leben ist:

Es war ein gewöhnlicher Herbsttag in einer gewöhnlichen Grossstadt. Ein Kind war mit seinem Vater in der Stadt unterwegs, da der Vater einige Erledigungen machen musste. Als sie so an den grossen Schaufenstern der Geschäfte vorbeiliefen, blieb das Kind plötzlich wie angewurzelt stehen und schaute mit grossen Augen auf das Fenster.

Dort war nichts zu sehen, ausser einer grossen weissen Fläche und einem einzelnen Schwamm, der sich in kreisenden Bewegungen darauf wie von selbst zu drehen schien und den dicken, weissen Schaum verteilte.

Auf einmal, mit einem leisen Quietschen, öffnete sich ein kleines Fenster im grossen, schaumigen Weiss; eine kleine Fläche, die sich von links nach rechts langsam ausdehnte und hinter der zwei müde Augen hervorschauten.

Das Kind schaute mit riesigen, leuchtenden Augen dem «Magier» ins Gesicht, der mit seinem Fensterabzieher gerade ein Stückchen der weissen Wand hatte verschwinden lassen. Er erschrak beim Anblick des begeisterten Kindes, dessen Begeisterung eindeutig ihm zu gelten schien. Er schaute schnell in des Kindes leuchtende Augen, dann in die des Vaters und wieder zurück.

In seinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Der Vater kann doch nicht wollen, dass sein Kind sich für ihn begeistert, für so einen Verlierer; er ist doch nur ein schlechtes Vorbild für das Kind. Aber die Augen des Kindes ergriffen ihn und hielten seinen Blick fest. Noch nie hatte ihm jemand mit so viel Freude in die Augen geschaut und war so begeistert von ihm und was er tat. Er, der bereits in der Schule immer der Versager war, der immer zu hören bekam «aus dir wird sowieso nichts», «du bist für nichts zu gebrauchen»; er, der diesen jämmerlichen Job des Fensterputzers annehmen musste, einen Job, der kein Ansehen hatte, der nur für die Menschen war, die es zu nichts gebracht hatten, dachte er. 

Und von einem Moment zum anderen war dieser Mensch der Held eines anderen, wurde mit so viel Begeisterung und Freude angeschaut und durch Händeklatschen angefeuert. Er spürte, wie eine Welle seinen ganzen Körper durchflutete, wie sich sein Rücken plötzlich aufrichtete und die Augen vor Freude blitzten. Förmlich elektrisiert schwang er seinen Fensterwischer nun sauber die ganze Länge der Scheibe entlang, drehte ihn elegant um die Kurve und zog die nächste Bahn und so ging es weiter und weiter.

Die ersten Passanten bemerkten das faszinierte Kind und hielten inne, um zu sehen, was hier vor sich ging. Sie sahen einen Fensterputzer, der leichtfüssig und elegant immer grössere Bereiche eines Schaufensters aus dem weissen Schaum öffnete und dabei sichtlich zu geniessen schien, was er tat. Aus ein paar Passanten wurden mehr und bald stand ein kleines Grüppchen an Zuschauern vor dem Schaufenster, die dem vergnügten Fensterputzer zuschauten und sich ein freundliches Lächeln nicht verkneifen konnten. Der Fensterputzer zog seine Bahnen mit ansteckender Freude und als das Fenster blitzeblank abgezogen war… konnte er einfach nicht anders und holte schnell wieder seinen Schwamm aus dem Eimer, um das Fenster erneut einzuschäumen.
(Die Geschichte vom Fensterputzer, frei nach André Stern).  

Die Geschichte zeigt eindrücklich, was ein offenes Herz ohne Bewertung in einem anderen Menschen auslösen kann, was echtes Interesse verändern kann und was es ausmacht, wenn man sich auf einmal wirklich gesehen und angenommen fühlt – als ganzer Mensch, der richtig und genug ist.

Wenn man die Geschichte so liest, wünscht man sich förmlich auch so ein paar begeisterte Augen und so ein freudiges Klatschen, die einen wirklich sehen und das Gefühl geben: du bist einfach wundervoll! 😊

Schön ist dabei auch das Wissen, dass wir alle zusammenhängen und wir selbst so ein Mensch für unsere Mitmenschen sein können. Wie schwer und doch so wertvoll ist es, wenn wir unseren Mitmenschen und Klient:innen versuchen, immer wieder bewusst mit offenem Herzen zu begegnen und ohne die mentalen Schubladen, die meist viel zu schnell auf- und wieder zugehen.

Wahrlich gesehen zu werden ist das zutiefst menschliche Geschenk, das wir uns gegenseitig machen können und das auch bei noch so viel Automatisierung nie durch eine Maschine ersetzt werden kann.

Seien wir verschwenderisch grosszügig damit, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.

Wir wünschen dir einen Herzens-offenen September.

Herzlichst
Julia und Valentin von gesund.ch
über uns

Tolle Neuigkeiten & Angebote unserer Kund:innen

Mikronährstofftherapie:
Einführung mit Dr. med.
Heinz Lüscher

Möchtest du Mikronährstoffe in der Praxis empfehlen, weisst aber nicht, wo du anfangen sollst? Die FIMS-Einführung legt an einem Tag das Fundament: Darmgesundheit, die wichtigsten Vitalstoffe und wie du sie gezielt einsetzt. Dr. Lüscher, leidenschaftlicher Verfechter dieser natürlichen Medizin, vermittelt die Grundlagen verständlich und humorvoll. Anerkannte Weiterbildung, 7h: ASCA · EMR · NVS · SPAK 

Samstag, 19.09.2026, Volkshaus Zürich oder online.

Für sich vorsorgen. Für andere Klarheit schaffen.

Eine Patientenverfügung ist ein Ausdruck von Fürsorge – für sich selbst und für die Menschen, die einem nahestehen. Mit Patientenwille.ch können Sie Ihre Patientenverfügung einfach online erstellen oder sicher hinterlegen. Ihr persönlicher Ausweis mit Abrufangaben hilft mit, dass Ihr Wille im Ernstfall rasch gefunden und zugänglich gemacht werden kann.

Engel-Tofu – Schweizer Tofu-Handwerk mit Geschichte

Seit 1981 steht Engel-Tofu für handwerklich hergestellten Tofu aus der Schweiz. Seine Geschichte begann im «Sojalade» Zürich. Die später gegründete Genossenschaft trägt die Werte der Gründungszeit bis heute weiter. Die Sojabohnen werden schonend verarbeitet, die meisten Arbeitsschritte erfolgen von Hand. So entstehen Knospe-zertifizierte Tofu-Spezialitäten mit besonders zarter Textur und feinem Bohnenaroma.

Wenn Wissen Herzen berührt, entsteht ein Beruf mit tiefer Bedeutung!

Oftmals wächst der Wunsch, mehr zu bewirken als nur einen Beruf auszuüben. Menschen verstehen, Vertrauen schenken und Perspektiven eröffnen, dafür stehen Therapeuten für Autogenes Training. Unsere EMR Krankenkassen anerkannte Ausbildung verbindet Fachkompetenz mit intensivem Praxistraining. Das ist die Grundlage für erfolgreiche Selbstständigkeit. Ergreife jetzt die Chance. Sichere Deinen Platz jetzt und profitiere von unseren bis zu 30 % Rabatt.

Music For Life OpenAir 2026

Drei Tage lang wird der Biohof Guyer am Pfäffikersee in Ottenhausen zu einem Ort für Musik, Magie und Begegnung. Das Music For Life OpenAir verbindet berührende Live-Musik mit Yoga, Tanz, Zeremonien und inspirierenden Workshops – von Facesoul und Sari Seramor bis zu Moia, Umanaya und Hanuman Project. Ein Wochenende, das Raum schafft für Verbindung, neue Impulse und besondere Momente inmitten der Natur.

04.–06.09.2026, Ottenhausen ZH. 

HAPTIC GAMMA EMBODIMENT
Raum, Präsenz und Selbst­regulierung
mit Marcelo Muniz

In dieser dreiteiligen Workshop-Reihe werden wir das haptische System sowie dessen Beziehung zur Schwerkraft und zum Raum erkunden. Dabei werden wir untersuchen, wie Hemmungen, die aus der Unterdrückung von Ausdruckskraft, Traumata und Unfällen resultieren, die Qualität der Präsenz, der Selbstregulation und der Ko-Regulation beeinflussen können. Zu diesem Zweck werden wir Berührung, Bewegung und Wahrnehmung einsetzen.

Raum wird stets subjektiv erlebt. Er hängt von unserem emotionalen Zustand und der Art und Weise ab, wie wir die Realität mit unseren Sinnen wahrnehmen. Unsere Präsenz, Selbstregulation und Ko-Regulation hängen von unserer räumlichen Wahrnehmung ab. Der Begriff des Raums im somatischen Ansatz entspricht nicht der Fläche oder der Topografie. Raum ist das Potenzial zum Handeln. Er entsteht von innen nach aussen und von aussen nach innen. Er hängt in hohem Masse von unserem emotionalen Abwehrsystem ab. Er ist die Grundlage für unsere Orientierung.

Haptik wird als eine Eigenschaft definiert, bei der Kinästhesie und Sinneswahrnehmung bei einer Berührung zusammenwirken und so ein Tastempfinden erzeugen. Es handelt sich um eine Berührung, die wahrgenommen wird. Aus klinischer Sicht werden nicht nur der Tastsinn, sondern alle Sinne mit der Kinästhesie verknüpft. Dies erweitert das Konzept des haptischen Systems. Jede Bewegung des Körpers kann mich vor einer Empfindung schützen oder mir helfen, eine Empfindung wahrzunehmen und zu spüren.
Dadurch entsteht eine dynamische Beziehung, die wir als haptisch bezeichnen.

Die Unterrichtssprache ist Englisch ohne Übersetzung.

Unsere Tipps des Monats

NANO Doku: Zunge – Das Super-Organ

Die Zunge ist nicht nur ein vielseitiges Sinnesorgan, sondern auch unser beweglichster Muskel. Ihr hochkomplexes Mikrobiom besteht aus 700 verschiedenen Bakterienarten. Ob zum Kauen, Schmecken, Schlucken oder Sprechen – unsere Zunge ist überlebenswichtig. Die Wissenschaft nutzt sie für immer mehr modernste Diagnoseverfahren. Ihr Aussehen und ihre Funktionalität können Hinweise auf viele Erkrankungen geben, darunter auch Krebs.

Pain Reprocessing Therapy, Achtsamer Umgang mit Schmerzen

Rückenschmerzen oder Migräne ohne körperliche Ursache? Oft ist ein überaktives Alarmsystem im Gehirn schuld. Wir sprechen in dieser Achtsam über die Pain Reprocessing Therapy (PRT). Kann man Schmerzen lindern, indem man das Gehirn trainiert?

NANO Doku: Männlichkeit auf Abwegen - Was tun gegen Frauenhass?

Die Rollenbilder sind unklar. Das macht das Ideal des dominanten Alphamanns verführerisch. 40 Prozent aller jungen Männer glauben, dass ihnen mehr Rechte zustünden als Frauen. Jeder dritte findet Gewalt gegen Frauen in Ordnung.

Bible-Study statt Party:
Comeback des Christentums bei der Gen Z?

Lifestyle-Content, Make-up-Tutorials und mittendrin Bibelverse. Während die Kirchenbänke immer leerer werden, teilen junge Christinnen wie Amanda und Delia auf TikTok Einblicke aus ihrem Alltag und sprechen nebenbei über Jesus und Gott.

In manchen Lebensbereichen vertreten sie klare Werte: kein Clubbing, kaum Alkohol und ein bewusster Umgang mit Dating. Amila hat die beiden begleitet: Was zieht sie zum Christentum?

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